Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes
Fünf Kinder, gezeugt in derselben Nacht im Frühjahr 1920. Auf einem verlassenen Mauergrundstück haben sie sich ein Refugium erschaffen, in dem es keine Rolle spielt, aus welchen sozialen Schichten sie kommen. Als Manja, Tochter eines jüdischen Komponisten, ins Visier der neuen Machthaber gerät, droht der Gemeinschaft eine Zerreißprobe.
Anna Gmeyner, eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Exilliteratur, entfaltet das Panorama einer Gesellschaft im Umbruch, der selbst die Solidarität unter Kindern abhandenkommt. Ein zutiefst berührender, analytisch scharfer Epochenroman, der dem Widerstand gegen die Barbarei ein Denkmal setzt. - Mit einer kompakten Biographie der Autorin.
»Eine weiche, warme Geschichte inmitten des aufkommenden Faschismus.«
Konrad Heidkamp, Die Zeit