Was, wenn Ihre Erschöpfung, Ihre Schmerzen oder Ihre innere Leere keine persönlichen Schwächen sind, sondern die ehrliche Antwort Ihres Körpers auf ein Leben, das Sie krank macht?
In modernen Gesellschaften gilt vieles als normal, was in Wahrheit tiefes Leiden verbirgt: chronische Müdigkeit, Burnout, diffuse Schmerzen, das Gefühl, neben dem eigenen Leben zu stehen. Der Philosoph Adriano Solera zeigt in
Das vermeintlich Normale, wie Kindheit, chronischer Stress, Selbstunterdrückung und eine beschleunigte Kultur sich in unsere Biologie einschreiben - und warum der Körper oft weiß, was der Verstand längst verleugnet.
Auf der Grundlage von Bindungsforschung, der ACE-Studie, Erkenntnissen zu Stress, Trauma und Autoimmunität verbindet Solera wissenschaftliche Tiefe mit der kontemplativen Weisheit seiner Klosterjahre.
In diesem Buch erfahren Sie:
- warum
weit verbreitetes Leiden noch lange nicht gesund ist
- wie
frühe Prägungen Nervensystem, Entzündung und Alterung beeinflussen
- weshalb
Anpassung und "Gutsein" einen hohen körperlichen Preis fordern
- was
Sucht, Trauer und Einsamkeit wirklich über uns aussagen
- welche
neuen Wege der Heilung jenseits von reinem Reden möglich sind
- wie eine
Kultur aussähe, die uns nicht krank macht
Ein befreiendes und zugleich unbequemes Buch, das den Blick auf Krankheit, Körper und ein wahrhaft gelebtes Leben für immer verändert.