Der Schnee vergisst keine Spur. Doch was, wenn etwas durch ihn geht, ohne eine zu hinterlassen?
Westharz, Januar 1972. In der Nähe der abgelegenen Marktgemeinde Wolfsbrück wird ein Mann tot auf einer verschneiten Waldstraße gefunden. Seine Verletzungen geben Rätsel auf. Noch beunruhigender ist jedoch das, was im Schnee fehlt: Neben den Spuren des Toten findet sich kein einziger Hinweis auf einen Angreifer.
Alexander Falk und sein Freund Konny Seidel reisen in den winterlichen Harz. Was zunächst wie ein ungewöhnlicher Todesfall erscheint, führt sie zum geheimnisvollen Jagdhaus Hohenforst, zu einem alten Friedhof und zu Ereignissen, über die in Wolfsbrück seit Jahrzehnten kaum jemand sprechen will.
Während ein Wintersturm die Gegend zunehmend von der Außenwelt abschneidet, häufen sich Erscheinungen, für die selbst Falk keine vernünftige Erklärung findet. Stimmen erklingen, wo niemand sein dürfte. Vertraute Gesichter werden plötzlich fremd. Und zwischen den verschneiten Fichten wartet etwas, das einem Menschen ähnlich sieht - aber keine Spuren hinterlässt.
Ein düsterer Mystery-Horrorroman über Schuld, Erinnerung und die Frage, ob man seinen eigenen Augen noch trauen darf.