Dieses Buch widmet sich nicht nur den Methoden moderner psychologischer Einflussnahme, sondern auch der Frage, wie Individuen und Gesellschaften widerstandsfähig bleiben können. Denn in einer Welt, in der Information selbst zum Schlachtfeld geworden ist, wird Urteilsfähigkeit zur zentralen Ressource. Psychologische Kriegsführung wirkt dort am stärksten, wo sie nicht als solche erkannt wird. Sie nutzt menschliche Grundmechanismen wie Angst, Zugehörigkeit, Empörung oder Intentität. Und immer unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges. Wer diese Mechanismen versteht, kann sie einsetzen - oder sich gegen sie schützen. Dieses Werk richtet sich nicht nur an militärische Fachkreise, sondern bietet auch einem breiteren Publikum eine wertwolle Orientierung in einer Zeit, in der die Unterscheidung zwischen verlässlicher Information und gezielter Manipulation zunehmend anspruchsvoll geworden ist.