Bitte beachten Sie, dass dieser Titel überwiegend aus Inhalten besteht,
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Wikipedia-Enzyklopädie). Mit Apathie bezeichnet man die
Teilnahmslosigkeit, Leidenschaftslosigkeit, mangelnde Erregbarkeit und
Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen. Apathie tritt vor allem bei
fortgeschrittener Demenz auf. Die Prävalenz ist bei den Demenzarten
verschieden ausgeprägt; sie beträgt bei Morbus Alzheimer 63 %, bei
vaskulärer Demenz 72 %, bei Lewy-Body-Demenz 57 % und bei
frontotemporaler Demenz 92 %. Des Weiteren kann Apathie bei manchen
psychischen Krankheiten als Symptom auftreten, etwa bei Autismus,
Anorexia nervosa, Hospitalismus, Depressionen und Frontalhirnsyndrom.
Sie ist ebenfalls Symptom bei ausgeprägter Hypothyreose und diversen
Infektionskrankheiten, so tritt sie z. B. vor der rasenden Phase der
Tollwut auf. Häufig ist die Apathie mit anderen Symptomen verbunden, wie
beispielsweise Appetitlosigkeit, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit,
Schlaflosigkeit (oder Schläfrigkeit) und Veränderungen der Urteilskraft.