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Dr. Lara Luttenschlager, Jahrgang 1992, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen. In Tübingen absolvierte sie zunächst ein Bachelorstudium der Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und Sinologie und war mehrere Jahre als Redaktionsassistentin und Dolmetscherin bei den Französischen Filmtagen Tübingen/Stuttgart tätig. Es folgte ein Masterstudium der Internationalen Studien/Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Parallel dazu arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am PRIF Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung im Projekt Norm-Linkage als Legitimitätspolitik: Die Interaktion von Schutz- und Strafverfolgungsnormen in Debatten über humanitäre Kriseninterventionen. Im Anschluss promovierte sie bei Prof. Dr. Bernhard Pörksen zum Einfluss von Augenzeugenvideos im Internet auf die mediale Sichtbarkeit von sozialen Konflikten und auf journalistische Praktiken. Zu ihren zentralen Themengebieten und Forschungsinteressen gehören: Media Witnessing, Medienaktivismus, visuelle Kommunikation sowie Veränderungen in Journalismus und Gesellschaft durch die Digitalisierung.
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