Ein Jahr, eine Straße, ihre Menschen: Robert Seethalers neuer Roman
Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in ihr alles, was Menschen passieren kann.
Ein Junge wird vom Jagdfieber gepackt. Ein anderer weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Eine Blumenhändlerin lebt für einen Mann, der sie nicht einmal sieht. Eine Heimleiterin wacht über ihre Schützlinge und ist selbst die Einsamste von allen. Ein Geistlicher kommt seiner Gemeinde abhanden. Sorge rüttelt an den Bewohnern, Sehnsucht treibt sie nachts auf die Straße, die Liebe bringt sie um den Verstand. Sie haben Träume und Geheimnisse. Ihre Wege kreuzen sich täglich, doch was wissen sie voneinander?
In seinem neuen Roman verknüpft Robert Seethaler ihre Geschichten zu einem Mosaik der Augenblicke - und damit des Lebens selbst.
»Der Gott des Gefühls kleiner Leute: Robert Seethaler hat das Talent, Charaktere und Landschaften ganz ohne Geschwätz und Schwerfälligkeit zu erzeugen in der für ihn so typisch entschlackten und schnörkellosen Sprache.« FAZ
Und unser Leben?
Geht weiter. Was sonst?
Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Niemand würde sich grundlos dorthin verirren, und doch geschieht in ihr alles, was Menschen geschehen kann.
Robert Seethaler verknüpft die Schicksale ihrer Bewohner zu einem Mosaik der Augenblicke - und damit des Lebens selbst.
»Seethaler spielt in seiner ganz eigenen Liga - er fängt einen Ort und eine Zeit ein, die letztendlich universell sind.«
Elizabeth Strout