»Ein scharfsinniger Dirigent der Zeit, des Schicksals und der Kräfte, die ein Leben formen.« SAMANTHA HARVEY
István lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbauviertel am Rande einer ungarischen Stadt. Er ist neu dort, schüchtern und schnell isoliert. Einzig zu seiner Nachbarin - einer verheirateten, deutlich älteren Frau - hat er regelmäßigen Kontakt.
Zwischen ihnen entwickelt sich eine heimliche Beziehung, die István kaum begreifen kann, und bald gerät sein Leben außer Kontrolle. Er verlässt Ungarn, geht nach London, wo er sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und schließlich auf ungeahnte Weise den Aufstieg schafft - bis erneut alles ins Wanken gerät.
Mit hypnotischer Kraft erzählt David Szalay von einem Leben in seinen intimen Momenten - ein Leben, das kaum wahrnehmbar geprägt ist von den Erschütterungen der Gegenwart in einem globalisierten Europa zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
»Szalays Hauptfigur hat etwas von einem existenziellen Wanderer - irgendwo zwischen Camus' Fremdem und Forrest Gump.« The Guardian
»In diesem Roman geht es um die Dinge, die fundamental unsagbar sind - das Unaussprechliche im Kern eines jeden Lebens. Das, was mit Sprache nicht erreicht werden kann. Szalays Hauptfigur hat etwas von einem existenziellen Wanderer - irgendwo zwischen Camus' Fremden und Forrest Gump.«?