Ein grausamer Opferkult. Machtgierige Priester. Eine fantastische Neu-Erzählung alter Schweizer Sagen.
Zu Beginn des 6. Jahrhunderts auf der Alpennordseite: Nach dem Fall Roms ringt die Region um den Thunersee unter ihrem alten keltischen Namen Vendolindium ums Überleben. Das dortige Seevolk wird von einer grausamen Priesterschaft beherrscht, die den Schrecken des Drachen im Berg nutzt, um ihre eigene Macht zu sichern. Zu jeder Sonnwende fordern sie Menschenopfer.
Als das Los seinen besten Freund trifft, durchschaut der junge Bootsbauersohn Anêrios das blutige Spiel. Sein Ziel ist nicht nur die Rettung seines Freundes, sondern der Sturz des tyrannischen Kults. Gemeinsam mit einem christlichen Wanderprediger, einer dekadenten Aristokratentochter und einem raubeinigen Söldner zettelt er eine gefährliche Rebellion an. Eingebettet in die historischen Sagen um den Heiligen Beatus beginnt ein episches Abenteuer über den Missbrauch von Glauben, den Untergang der Antike und die Kraft der Freiheit.
Drachenberg schildert die dramatische Vorgeschichte zur Helisee-Saga. Trotz zahlreicher Verknüpfungen zur Hauptreihe erzählt dieser Roman aber eine eigene Geschichte und ist in sich abgeschlossen.